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Foto: Polizei Paderborn
Kreis Paderborn

Darauf haben die Polizisten bei Verkehrskontrollen diese Woche genauer geachtet

Freitag, 20. November 2020 von NR Redaktion

Beim Schwerpunktkontrolltag zur Bekämpfung schwerwiegender Verkehrsunfälle hat die Polizei am Donnerstag zahlreiche Verstöße festgestellt. Im Laufe der Woche waren bei Verkehrskontrollen bereits viele Fahrer unter Drogen und/oder Alkoholeinwirkung gestoppt worden. Der Fokus lag aber auf etwas anderem.

Bei den Schwerpunktkontrollen haben die Beamten besonders die Nutzung von Handy am Steuer im Blick gehabt. 41 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden wegen der Benutzung elektronischer Geräte während der Fahrt mit einem Kraftfahrzeug – so heißt es offiziell am Donnerstag aufgenommen.

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Gestoppt wurden die telefonierenden oder chattenden Fahrerinnen und Fahrer in Paderborn, Schloß Neuhaus, Sennelager und Salzkotten. An acht Strecken hatten Polizisten ihre Kontrollstellen eingerichtet.

Neben den Handy-Verstößen, die mit je hundert Euro Bußgeld und einem Punkt im Verkehrszentralregister geahndet werden, fielen acht Gurtmuffel auf und mussten zahlen. Weitere Ordnungswidrigkeiten waren Missachtung des Rotlichts und Fehler beim Überholen. Eine Strafanzeige wurde wegen einem Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz aufgenommen.

Anzeigen auch wegen Alkohol und Drogen: Von Montag bis Mittwoch stoppte die Polizei neun Autofahrer, die laut durchgeführter Drogenvortest unter Drogeneinwirkung standen und zur Blutprobe mitgenommen wurden. Hautsächlich schlugen die Testgeräte wegen des Cannabiswirkstoffs THC aber auch wegen Amphetaminen oder Opiaten an. Ein Autofahrer sowie ein Lkw-Fahrer standen unter Alkoholeinwirkung. Laut Atemalkoholtests beide deutlich über ein Promille. Die Führerscheine blieben deswegen bei der Polizei.

Sehr oft liegt die Ursache für Verkehrsunfälle bei nicht angepasster, zu hoher Geschwindigkeit und Ablenkung am Steuer oder Alkohol und Drogen. Deswegen geht die Polizei im Kreis Paderborn mit wöchentlichen Schwerpunktkontrollen unter dem Motto „PassAuf!“ insbesondere gegen diese Unfallursachen vor.

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