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Das Salzkottener Krankenhaus in der Frontalansicht.
Foto: Krankenhaus Salzkotten
Ab Januar startet im Salzkottener Krankenhaus die Geriatrie.
Salzkotten

Countdown für die Geriatrie läuft

Freitag, 27. Dezember 2019 von NR Redaktion

Der Startschuss für die neue Fachabteilung der Altersmedizin (Geriatrie) am St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten wird zum Jahreswechsel fallen. In diesen Tagen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, damit die ersten hochbetagten Patienten ab 1. Januar versorgt werden können. 

Mit dem neuen Fachbereich Geriatrie bekommt die Innere Medizin des  Salzkottener Krankenhauses eine zweite Säule hinzu. Die angehende Chefärztin Dr. Magdalene Aniol besitzt eine große geriatrische Fachexpertise.

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Sie ist derzeit noch als Direktorin der Geriatrie in der Stadtklinik Werdohl tätig, die sie ebenfalls mit aufbaute, und wird im Januar ihren Dienst in Salzkotten antreten. „Die Zahl der über 65-Jährigen wird in den kommenden Jahren erheblich ansteigen. Ich freue mich, dass wir mit der Etablierung der Altersmedizin in Salzkotten eine Versorgungslücke weiter schließen können“, so Dr. Aniol.

Tatkräftige Unterstützung leistet Silke Bergen, die pflegerische Teamleiterin der Geriatrie. Seit 1. Dezember ist sie bereits aktiv, schreibt Dienstpläne und arbeitet mit Hochdruck daran, alles für die ersten Patienten vorzubereiten. 

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Blicken erwartungsvoll auf die Eröffnung der neuen Geriatrie Anfang Januar: Jürgen Thau (Kaufmännischer Geschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH), Dr. Magdalene Aniol (zukünftige Chefärztin der Geriatrie), Marion Schwerthelm (kommissarische Pflegedirektorin der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH), Silke Bergen (Teamleitung Geriatrie) und Ralf Diermann (kommissarischer stv. Pflegedirektor der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH).
Foto: St. Vincenz-Krankenhaus/Frank

Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe und auf die ersten geriatrischen Patienten. Denn diese sind ganz Besondere: Die meisten Patienten sind älter als 75 Jahre und leiden an mehreren Krankheiten gleichzeitig, wie Herzschwäche, Demenz oder Osteoporose. „Unser Ziel ist es, schon im Krankenhaus alle Behandlungsmaßnahmen so auszurichten, dass wir unsere Patienten mit einer hohen Lebensqualität wieder zurück in den Alltag schicken können“, so Silke Bergen. 

Wichtig sei es ihr, die individuellen Ressourcen der Patienten anzunehmen und dort zu unter-stützen, wo es notwendig ist. „Es ist für ältere Menschen enorm wichtig, ihre Selbstständigkeit wiederzuerlangen. Wir greifen mit der pflegerischen Hilfe erst dann ein, wenn es wirklich not-wendig ist. Besteht Pflegebedarf, leiten wir alle notwendigen Schritte ein, damit der Patient im häuslichen Umfeld optimal weiter versorgt wird.“ 

Auch in die neuen Räumlichkeiten wurde viel Arbeit investiert: Helle, freundliche Wandfarben, ausreichend Platz für die Senioren und Mitarbeiter sind nun auf der ehemaligen Station 2 vorzufinden. Bislang gibt es 13 Zweibettzimmer für die zukünftigen Patienten. 

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