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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
NR-Land

Corona: Zahl der Patienten im Krankenhaus verdoppelt sich

Freitag, 27. März 2020 von Franz Purucker

Jeden Tag steigen die Zahlen der Corona-Infizierte im NR-Land – so auch dieses Mal. Einen neuen Fall gibt es in Bad Wünnenberg. In Geseke steigt die Zahl der postiv getesteten Personen auf 21, trotzdem beruhigt der Geseker Bürgermeister.

Im NR-Land steigt die Zahl von 75 auf mindestens 76. Ausgerechnet die kleinste Stadt im NR-Land, nämlich Bad Wünnenberg, hat aktuell zusammen mit Delbrück die meisten Corona-Fälle – nämlich 22.

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Im Kreis Paderborn sind insgesamt 172 Menschen positiv auf eine Corona-Virus-Infektion (COVID-19)getestet worden. Die Gesamtzahl schlüsselt sich auf wie folgt: Altenbeken: 1, Bad Lippspringe: 1, Borchen: 2, Büren: 4, Delbrück: 22, Bad Wünnenberg: 22, Hövelhof: 11, Lichtenau: 2, Paderborn 98 und Salzkotten: 9.

Elf Personen werden zurzeit im Krankenhaus behandelt. Die Zahl hat sich damit innerhalb von 24 Stunden verdoppelt. Zwei der Patienten davon werden intensivmedizinisch behandelt. Der Kreis machte keine Angaben zur Herkunft, dem Alter oder Vorerkrankungen dieser Personen. 20 Personen konnten mittlerweile die häusliche Quarantäne verlassen.

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Infektionskette ist bekannt

Am Donnerstag waren bereits fünf Personen hinzugekommen, nun nochmal zwei, sodass in der Kleinstadt aktuell 21 Personen positiv auf das Virus getestet worden sind.

Im Kreis Soest wurden nun insgesamt 156 Personen positiv getestet. Damit verteilen sich die bisher gemeldeten bestätigten Fälle wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest: Anröchte 3, Bad Sassendorf 10, Ense 3, Erwitte 3, Geseke 21, Lippetal 7, Lippstadt 37, Möhnesee 10, Rüthen 6, Soest 20, Warstein 25, Welver 5, Werl 6.

Wie Bürgermeister Remco van der Velden in seiner Videobotschaft bei Youtube sagte, handelt es sich bei den fünf am Donnerstag bekanntgegeben neuen Fällen in Geseke um Reiserückkehrer, Teilnehmer einer zu diesem Zeitpunkt noch erlaubten Veranstaltung sowie einen Beschäftigen einer Firma, der sich bei seinem Kollegen angesteckt hat, handelt.

Die Infektionswege seien nachvollziehbar oder es gäbe zumindest Vermutungen über die er aber öffentlich nicht sprechen könne. Es gäbe keine große Ausbreitung in der Bevölkerung, etwa dass sich jemand im Supermarkt angesteckt habe.

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