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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Lange war unklar, ob sich die Personen infiziert haben. Nun steht das Ergebnis.
Kreis Paderborn

Corona-Verdachtsfälle: Kreis veröffentlicht Laborergebnisse

Mittwoch, 4. März 2020 von Franz Purucker

Sieben Personen im Kreis Paderborn befinden sich seit dem Wochenende in Quarantäne, weil sie sich potenziell mit dem Corona-Virus angesteckt haben könnten. Nun steht fest:  Die Coronavirus-Verdachtsfälle im Kreis Paderborn haben sich nicht bestätigt.

Die im Labor getesteten Proben waren allesamt negativ. Die Grundschule Harth und das Liebfrauengymnasium in Büren, die auf Anordnung des Paderborner Kreisgesundheitsamtes in Abstimmung mit Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow und den Schulleitungen vorsorglich für drei Tage geschlossen worden waren, sind ab Donnerstag, 5. März, wieder geöffnet.

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Der Grund für die verzögerten Ergebnisse: Mit der Beprobung beauftragt worden war ein örtliches Labor, das über die meisten Kapazitäten verfügt. Dieses arbeitet zusammen mit einem Referenzlabor, für Fälle mit einer komplizierteren Diagnostik. Dieses hatte Probleme, die Proben auszulesen, die zwischenzeitlich behoben werden konnten (die NR berichtete).

Eine zweifache Mutter aus Büren hatte beruflichen Kontakt zu einem nachweislich Infizierten, der im Rahmen des Ausbruchsgeschehens aus dem Kreis Heinsberg ermittelt worden war und befindet sich gemeinsam mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern seit Sonntag,1. März, in häuslicher Quarantäne. Die Kinder des Ehepaars besuchen die Grundschule Büren-Harth und das Liebfrauengymnasium in Büren.

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Unabhängig von den Testergebnissen verbleiben alle Personen und ihre Familienangehörigen in häuslicher Quarantäne bis zum Ablauf der Inkubationszeit von 14 Tagen. Erst wenn innerhalb dieser Frist keine Symptome auftauchen und ein zweiter Test negativ ist, können alle wieder ganz normal ihren Alltag aufnehmen.

Vierter Fall noch unklar

Ein Geschäftsreisender aus Venetien, der dort Kontakt hatte zu einer nachweislich infizierten Person, und seine Ehefrau sind ebenfalls negativ getestet. Ebensowie eine Urlaubsrückkehrerin aus der Lombardei, die innerhalb von 14 Tagen nac hRückkehr grippeähnliche Symptome entwickelt hatte. Auch diese Personenverbleiben weiter in Quarantäne, bis ein zweiter Test negativ ausfällt.

Das Ergebnis des vierten Verdachtsfalls, ein Reiserückkehrer aus der Emilia Romagna in Italien, steht noch aus. Ab Donnerstag, 5. März schaltet der Kreis Paderborn ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0 52 51-88 12 29 79. Bürger erreichen das Infotelefon montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr.

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