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Foto: Stadt Salzkotten
Bürgermeister Ulrich Berger appelliert, das Rathaus nur in dringenden Fällen aufzusuchen.
Salzkotten

Bürgermeister berichtet: Mitarbeiterin aus Bürgerbüro positiv auf Corona getestet

Mittwoch, 8. April 2020 von NR Redaktion

Nachdem eine Mitarbeiterin aus dem Bürgerbüro der Stadt Salzkotten positiv auf das Virus Corona COVID-19 getestet wurde, befinden sich zwei weitere Beschäftigte aus dem Bürgerbüro vorsichtshalber in häuslicher Quarantäne.

„Obwohl nach den Angaben der  Kollegen immer ausreichender Abstand eingehalten wurde und daher nicht von einer Ansteckung ausgegangen wird, steht die Sicherheit der Beschäftigten und der Kunden natürlich an erster Stelle“, so Bürgermeister Ulrich Berger.

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„Der betroffenen Mitarbeiterin geht es glücklicherweise aber bisher gesundheitlich gut.“ Seit der Schließung des Rathauses Mitte März werden von allen Besuchern die Kontaktdaten erfasst. So war es möglich, alle Kundenkontakte der Mitarbeiterin unverzüglich an das Kreisgesundheitsamt zu melden.

Von dort aus wurden die Betroffenen bereits informiert und weitere erforderliche Maßnahmen eingeleitet. Die Mitarbeiter des Rathauses wurden ebenfalls gebeten, zu prüfen, ob noch weitere engere Kontakte bestanden haben.

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„Mit der Rathausschließung am 19. März wurde zeitgleich auch ein Schichtbetrieb im Bürgerbüro eingeführt. Dadurch war es uns jetzt möglich, schnell zu reagieren und trotz der unter Quarantäne stehenden Mitarbeiter das Bürgerbüro weiterhin arbeitsfähig zu halten“, so Personalleiter Michael Rölleke.

„Auch wenn alle bekannten Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten wurden, zeigt dieser Fall, wie wichtig es ist, auch im normalen Arbeitsalltag die bekannten Regeln zu befolgen“, ergänzt Bürgermeister Ulrich Berger.

„Des Weiteren möchte ich an alle Bürger appellieren, das Rathaus nur für wirklich dringend notwendige Angelegenheiten aufzusuchen, die nicht verschoben werden können. Eine Ausbreitung des Virus wird sich nicht vollständig verhindern lassen, aber wir müssen weiter mit allen Mitteln versuchen, die Ansteckungsrate zu verlangsamen.“, so Berger.

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