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Foto: Landschaftsarchitektur Maier
Flow und Funktion - der Skatepark integriert sich harmonisch in die Almeauen und ermöglicht gleichzeitig „fließende“ Abläufe beim Skaten, sportlichen Rollstuhl-Fahren oder Biken.
Büren

Bürener Skatepark erhielt einen der bedeutendsten Preise

Montag, 22. November 2021 von NR Redaktion

Mit einem der bedeutendsten internationalen Architekturpreise für Sport-, Freizeit- und Erholungsbauten wurde jetzt der Bürener Skatepark in den Almeauen ausgezeichnet. Bei einem Festakt in Köln nahmen Architekt Ralf Maier und der Ortsvorsteher der „Kernstadt“ Büren, Wigbert Löper, die Urkunde entgegen – natürlich mit Freude und Stolz, dass das gemeinsame Engagement für die innovative, inklusive und nachthaltig errichtete Anlage international gewürdigt wurde.

Als „Almeauen Flowpark, Büren, Germany“ wurde das Projekt ins Rennen geschickt. Die „IPC/IAKS-Auszeichnung für barrierefreie Sportanlagen“ wird alle zwei Jahre von der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) und dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) vergeben und würdigt „beispielhaft gut gestaltete und gleichzeitig funktional gelungene Sportanlagen“ auf der ganzen Welt.

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Das Planungsbüro hatte in seinen Entwürfen den Verlauf der Alme aufgegriffen. Die mäandernde Form sollte sich nicht nur harmonisch in das Landschaftsbild einfügen, sondern auch ein „fließendes“ Fahrerlebnis ermöglichen – der Name „Flowpark“ war geboren.

Mit beteiligt an der Planung waren auch die künftigen Nutzer der Anlage, überwiegend Jugendliche. Dabei spielte nicht nur der sportliche Aspekt eine Rolle, sondern auch das Thema Inklusion. Der Flowpark ist barrierefrei zugänglich und kann auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden – sogar mit Wettkampfsbefähigung.

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Dass der Skatepark nicht nur architektonisch gelungen und funktional ist, sondern auch aktiv angenommen wird, zeigt sich jeden Tag aufs Neue: Seit seiner Eröffnung vor gut einem Jahr hat sich der Flowpark zu einem lebendigen Treffpunkt in der Stadt entwickelt. Neben Skateboard- und Longboardfahrern treffen sich dort auch BMX-Räder, Dirtbikes, Scooter und Inlineskater.

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