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Foto: Stadt Büren
Büren

Büren: Jeder dritte Euro geht an den Kreis

Donnerstag, 12. Dezember 2019 von Franz Purucker

Im Haushalt der Stadt Büren klafft im kommenden Jahr ein Loch von rund 2,1 Millionen Euro. Den geplanten 46 Millionen Euro Einnahmen stehen 48 Millionen Euro Ausgaben gegenüber.

Den Grund für die schlechten Zahlen sieht die Stadt in der Kreisumlage. Damit legt der Kreis Paderborn seine Kosten auf die angehörigen Kommunen um.

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Diese Umlage steigt um 1,72 Millionen Euro bzw. 10,75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 17,76 Millionen Euro. Laut Kämmerer Jens Meschede fließt damit jeder dritte Euro aus Büren an den Kreis Paderborn.

Die Stadt greift deshalb in ihre Rücklage. Tut sie das zu oft, droht jedoch die Haushaltssicherung, die aktuell gerade noch abgewendet wurde. Trotz der hohen Belastung will die Stadt 17 Millionen Euro investieren: Rund 5,7 Millionen Euro fließen in die Schulstandorte, 4,4 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur für den Neubau von Bushaltestellen und verkehrliche Erschließungsmaßnahmen für Wohn- und Gewerbegebiete sowie 1,1 Millionen Euro in den Brandschutz und 2,5 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Außerdem sind 3,7 Millionen Euro für den Ankauf von Grundstücken vorgesehen. „Die Herausforderung in Büren bleibt: Trotz leerer Kassen gute Projekte auf die Beine zu stellen“, schreibt die Stadt.

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