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Foto: energepic.com (Pexels)
Wer trinkt und fährt, riskiert empfindliche Strafen.
NR-Land

Betrunkene Gesekerin am Steuer verursacht 30.000 Euro Schaden: Diese Strafe droht

Montag, 17. Februar 2020 von Franz Purucker

Eine junge Frau aus Geseke hat in der Nacht von Freitag zu Samstag (14. zu 15. Februar) mit ihrem Auto für hohen Sachschaden gesorgt. Die Trunkenheitsfahrt wird für sie nicht ohne Folgen bleiben.

Die 29-Jährige fuhr gegen 23.55 Uhr den Hölter Weg in Richtung Hellweg als sie mit zwei am Straßenrand geparkten Autos kollidierte. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten bei der Autofahrerin Ausfallerscheinungen, die durch einen Atemalkoholtest mit über 1,6 Promille bestätigt wurden.

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Die Beamten brachten die 29-Jährige zur Wache nach Lippstadt, wo ihr durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Weiterhin stellten die Polizisten den Führerschein der Gesekerin sicher. Sie wird sich nun wegen der Trunkenheitsfahrt vor Gericht verantworten müssen.

Geldstrafe, Punkt und Fahrverbot

Autofahrer, die sich mit mehr als ein Promille Alkohol hinters Steuer setzen, gelten als absolut fahruntauglich. Sie erwartet eine vom Gericht festgesetzte Geldstrafe (mindestens 500 Euro), drei Punkte in Flensburg und der Entzug des Führerscheines. Auch Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren sind gesetzlich möglich.

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Außerdem wird sich die Frau wohl einer medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) stellen müssen, die die Wiederholungsgefahr einschätzt. In der Regel wird der Führerschein für mindestens sechs Monate gesperrt, möglich sind bis zu fünf Jahre. Die genaue Dauer legt die Behörde fest.

Zahlt die Versicherung?

Des weiteren wird die Frau für den hohen Sachschaden selbst aufkommen müssen. Zwar zahlt zunächst die Haftpflichtversicherung, fordert das Geld aber vom Versicherungsnehmer zurück.

Laut Deutschem Verkehrsgerichtstag darf die Versicherung bei Unfällen zwischen 0,5 und 1,1 Promille Alkohol die Hälfte ihrer Leistung kürzen. Liegt der Wert darüber, wie im konkreten Fall, muss die Versicherung gar nichts zahlen.

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