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Foto: energepic.com von Pexels
Erwitte

Beamten rochen Alkohol-Fahne trotz Mundschutz und Abstand deutlich

Mittwoch, 11. November 2020 von NR Redaktion

Einer Streifenbesatzung fiel am Dienstagmorgen, 10. November, gegen 6.30 Uhr auf der Hauptstraße in Erwitte-Stirpe ein grauer Suzuki auf. Der Fahrer war in Schlangenlinien unterwegs und wurde von den Beamten zur Verkehrskontrolle abgehalten. Der Verdacht bestätigte sich rasch.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten trotz Mund-Naseschutz sofort Alkoholgeruch bei dem 40-jährigen Fahrer aus Lippstadt fest. Auf dem Beifahrersitz befand sich außerdem eine geöffnete Dose mit einem alkoholischen Getränk.

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Bei einem Alkoholvortest kam ein Wert von 1,12 Promille heraus. Daraufhin wurde der Mann zu einer Blutprobenentnahme mit zur Wache nach Lippstadt genommen. Der Fahrer konnte keine Fahrerlaubnis vorweisen und behauptete eine polnische Fahrerlaubnis zuhause zu haben.

Beim anschließenden Besuch in seiner Wohnung entdeckten die Polizisten dann Utensilien zum Konsum von Drogen. Diese versuchte der Mann zunächst vor den Beamten zu verbergen.

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Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest endete ebenfalls positiv auf Amphetamine. Daraufhin wurde eine zweite Blutprobe angeordnet. Einen Führerschein konnte der 40-Jährige letztlich auch nicht vorlegen. 

Dem Mann droht eine empfindliche Geldstrafe oder sogar bis zu ein Jahr Haft. Auch der Halter des Wagens wird bestraft, wenn dieser sein Fahrzeug wissentlich in fremde Hände gegeben hat.

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