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Person hebt Geld an einem Geldautomaten ab.
Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Geld gibt es vielerorts nur noch am Automaten, aber nicht mehr an der Kasse.
NR-Land

Banken schränken wegen Corona ihren Service ein: Gibt es bald kein Geld mehr am Automaten?

Montag, 14. Dezember 2020 von Franz Purucker

Ab Mittwoch, 16. Dezember, geht Deutschland in einen erneuten Lockdown – dieses Mal mit noch mehr Geschäftsschließungen als im Frühjahr. Die Banken und Sparkassen dürfen zwar öffnen, kündigen nun aber von sich aus Filialschließungen an.

Die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten schließt die Standorte Brenken, Fürstenberg, Haaren, Leiberg, Scharmede, Steinhausen, Thüle, Thülen, Tudorf, Verlar und Verne. „Die Berater bleiben allerdings auch dort nach wie vor telefonisch und bei Bedarf auch für persönliche Termine erreichbar sein“, schreibt die Volksbank in ihrer Medienmitteilung.

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Auch die Sparkasse Paderborn-Detmold kündigt an, Filialen für den persönlichen Service zu schließen. Auch hier soll auf Telefon- und Videoberatung umgestellt werden. Betroffen sind Filialen in Paderborn, Niederntudorf, Fürstenberg, Steinhausen, Marienloh, Sande und Atteln.

„Wir werden in jeder Kommune unserer Heimat mindestens mit einem Standort für die Menschen persönlich erreichbar sein; insgesamt bleiben 32 Filialen geöffnet“, macht Arnd Paas, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Paderborn-Detmold deutlich. Im Kreis Paderborn sind dies Filialen in Hövelhof, Schloß Neuhaus, Wewer, Salzkotten, Büren und Bad Wünnenberg.

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Geld bekommen die Kunden aber weiterhin, auch wenn die Filiale geschlossen ist: So kündigen sowohl die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten als auch die Sparkasse Paderborn-Detmold an, dass die Automaten weiterhin in Betrieb bleiben. Nur die personalbediente Abhebung – also am Kassenschalter – wird nicht mehr überall möglich sein.

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