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Der Rhein-Ruhr-Express-Zug am Bahnhof
Foto: Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM)
Der Bahnbetreiber Abellio betreibt den RRX zwischen Soest und Paderborn.
NR-Land

Bahnunternehmen schreibt rote Zahlen: Droht nun die Einstellung des Bahnverkehrs?

Sonntag, 18. Oktober 2020 von Franz Purucker

Der Eisenbahnbetreiber Abellio Rail, der auch den Nahverkehr des Rhein-Hellweg-Express zwischen Kassel, Paderborn, Soest und Düsseldorf betreibt, steht vor schwerwiegenden Geldproblemen. Durch die Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen und damit ein Teil der Einnahmen weggebrochen.

Abellio ist ein Tochterunternehmen der niederländischen Staatseisenbahn Nederlandse Spoorwegen. Deren Chef hatte in einem Interview von 32 Milliarden Euro Verlust in Deutschland gesprochen und den Rückzug seines Unternehmens aus Deutschland ins Spiel gebracht. Eine Insolvenz hätte wohl zur Folge, dass kurzfristig ein neues Unternehmen gefunden werden muss, das den Betrieb weiterführt.

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Eine Abellio-Sprecherin sagte dem WDR, dass das Unternehmen trotz roter Zahlen seinen „vertraglichen Verpflichtungen nach bestem Wissen und Gewissen nachkommen“ will, nun aber mit Auftraggebern über mehr Geld verhandeln will.

Auch die Eurobahn, ein Tochterunternehmen der französischen Staatsbahn SNCF, die unter anderem in Salzkotten und Geseke hält, hat wegen der Pandemie mit weggebrochenen Erlösen zu kämpfen und verhandelt über mehr Geld.

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Hintergrund für die Finanzprobleme sind auch gestiegene Gehälter und hohe Kosten durch Schienenersatzverkehre wegen Baustellen und Strafzahlungen nach Verspätung.

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