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Foto: Spies
Das Haus „Im Lein 4“ samt Gartengrundstück wechselt zum 1. Januar 2022 in den Besitz des Vereins Altenwohnheim Salzkotten.
Salzkotten

Außergewöhnliches Geschenk für den Salzkottener Verein Altenwohnheim

Montag, 22. November 2021 von NR Redaktion

Der von der St.-Johannes-Schützenbruderschaft Salzkotten getragene Verein Altenwohnheim Salzkotten hat ein überaus großzügiges Geschenk erhalten: Die Familie Diermann hat ihm das Wohnhaus nebst Grundstück an der Straße „Im Lein 4“ in Salzkotten übereignet. Das gab Brudermeister Conrad Möller in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins Altenwohnheim bei der Rechnungslegungsversammlung in der Sälzerhalle bekannt.

Möller verlas dazu eine erst vor wenigen Tagen beim Notar unterzeichnete Urkunde. Daraus geht hervor, dass Gabriele Diermann-Beermann dem Verein Altenwohnheim ihr Elternhaus „Im Lein 4“ überlassen hat mit der Auflage, dieses satzungsgemäß zu verwenden, zu erweitern und unter dem Namen ihrer Eltern als „Hans und Thea Diermann-Haus“ zu führen.

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Diese völlig überraschende und beeindruckend große Schenkung hat Einfluss auf die weiteren Planungen des Vereins Altenwohnheim. Erst vor wenigen Monaten hatte der Vorstand der Schützenbruderschaft beschlossen, das älteste ihrer drei Wohnheime, das 1971 errichtete Haus am Luisenweg 1, abzureißen und an gleicher Stelle durch einen Neubau mit vergrößerten Kapazitäten zu ersetzen.

Luisenweg: Weitere Nutzung ungewiss

Inzwischen steht das Haus fast leer und wird – wenn auch der letzte Mieter ausgezogen ist – entweder abgerissen oder einer anderen Verwendung zugeführt. „Das ist noch nicht endgültig entschieden. Wir sind hier mit der Stadt Salzkotten im Gespräch, zumal das Gebäude auf einem Erbbaugrundstück der Stadt steht“, berichtet der Brudermeister. Die Nutzung als Altenwohnheim wird der Verein jedenfalls aufgeben.

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Durch die Schenkung des derzeit vermieteten Gebäudes „Im Lein 4“ samt des Gartens sei es natürlich sinnvoller für den Verein, ein neues Altenwohnheim an dieser Stelle zu errichten, sagte Möller. Deshalb solle – auch auf Wunsch und mit weiterer Unterstützung von Gabriele Diermann-Beermann – im Garten ein neues Wohngebäude mit sechs Wohneinheiten und Anschluss an das vorhandene Gebäude errichtet werden.

Hans und Thea Diermann betrieben hier einst eine Ankerwickelei (eine Werkstatt zur Herstellung oder Reparatur der Wicklungen an elektrischen Maschinen/Motoren). Der Komplex ist mehrfach erweitert und modernisiert worden. Das Haus hat mehrere Wohnungen (insgesamt knapp 400 Quadratmeter) und ist top in Schuss.
Bereits im Geschäftsjahr 2019 waren dem Verein mehr als 150.000 Euro durch Auflösung eines Darlehens, das die Felix-und-Hedwig-Klingenthal-Stiftung gewährt hatte, zugefallen.

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