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Foto: Stadt Büren
Michael Kubat
Büren

Ausbildungsmesse in digital: Kann das funktionieren?

Sonntag, 22. November 2020 von Heike Tebbe

Lazgin Kurt (LEBK) und Michael Kubat (Wirtschaftsförderung) zur geplanten digitalen Bürener Ausbildungsmesse im Interview.

Die b.a.m. 9.0 ist digital. Wie war die Resonanz der Unternehmen auf diese neue Form der Präsentation und Kontaktaufnahme?

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Michael Kubat: Wir haben zwar etwas weniger Aussteller, weil diese Art der Ausbildungsmesse für uns alle ja Neuland ist. Aber die Plätze für die Live-Specials waren dennoch schnell ausgebucht. Eine Alternative steht für die Unternehmen in der Region einfach nicht zur Verfügung.

Welche Vorteile bringt eine digitale Messe für die Unternehmer und für die Schüler mit sich?

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Lazgin Kurt: Die Unternehmen sind momentan sehr zufrieden: Die digitale b.a.m. bedeutet wesentlich weniger Aufwand, und die Firmen kommen über die sozialen Medien ganz nah an ihre Zielgruppe – die Schüler – heran. 

Umgekehrt ist es auch für die Schulen leichter zu organisieren. Sie benötigen beispielsweise keinen Bus, die Schüler sitzen in den Klassenräumen. Und auch für die Eltern ist es einfacher; sie können sich zu zuhause aus über Berufsmöglichkeiten für ihre Kinder informieren.

Insgesamt kann man sagen: Eine digitale Veranstaltung senkt die Hürden und minimiert den Aufwand für Schüler, Unternehmen, Schulen und Eltern. 

Ist eine virtuelle Ausbildungsmesse einfacher zu organisieren als eine analoge Veranstaltung?

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Michael Kubat: In der Region gibt es so etwas bislang nicht. Somit haben wir auch keine Erfahrungswerte. Ohne den Support unseres etablierten Messepartners  CAT Marketing wäre das Digitalkonzept nicht zu stemmen gewesen. 

Welche Rolle spielen – neben der Webseite – die sozialen Medien bei einer digitalen Veranstaltung?

Lazgin Kurt: Über Facebook, Instagram und Youtube erreichen wir genau die Zielgruppe, die wir ansprechen wollen. Allein bei Facebook hat die Seite über tausend Follower, das ist ziemlich gut. Auf diesen Kanälen können die Unternehmen sich zielgruppengenau darstellen, zum Beispiel durch Kurzvideos, Unternehmensportraits und Vergütung oder auch mit Azubi-Interviews.

Blick in die Zukunft: Wird die Bürener Ausbildungsmesse auch im nächsten Jahr digital?

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Michael Kubat: Meiner Meinung nach ist ein persönlicher face-to-face-Austausch nicht verzichtbar. Aber wir werden künftig das Digitale verstärkt  einbeziehen. Die b.a.m. 10.0  könnte eine Art Hybridveranstaltung werden – ein analoger Ansatz mit starken digitalen Komponenten. Wir machen das davon abhängig, wie die Messe läuft. (te)


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