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Blick von der Autobahnbrücke
Foto: Johannes Büttner
Büren

Anwohner und eine Partei fordern Lärmschutz für das Prövenholz?

Samstag, 28. März 2020 von Johannes Büttner

„Wir schlafen nur bei geschlossenen Fenstern, und im Sommer auf der Terrasse zu sitzen, ist wegen des Lärms alles andere als entspannend“, sagt Walter Behrens. Der Polizeibeamte in Ruhestand lebt in Steinhausen – ein Ortsteil, der seit Jahrzehnten unter Autobahn-Lärm leidet und zusätzlich auch durch Lärmemissionen des Flughafens belastet wird.

Jetzt machen die Steinhäuser mobil: Der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen hat Bürgermeister Burkhard Schwuchow in einem Schreiben gebeten, sich für Lärmschutzmaßnahmen entlang der A44 stark zu machen.
Die auf fünf bis sechs Kilometer geschätzte Schallschutzwand könnte, so schlagen die Grünen vor, aus Solarelementen gebaut werden, mit denen dann Strom erzeugt wird.

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Das wiederum könnte für Investoren interessant sein. „Sowas wurde in der bayerischen Gemeinde Neuötting bereits praktiziert, und auch in Iserlohn ist ein solcher Antrag auf den Weg gebracht worden“, berichtete Karl Koch vom Parteivorstand bei einem Ortstermin auf der Autobahnbrücke am Prövenholz.

„Teilweise wohnen Menschen weniger als 200 Meter von der stark befahrenen Autobahn entfernt“, schreiben Karl Koch und sein Parteikollege Thomas Scharfenberg in ihren Antrag an den Bürgermeister. Selbst für Windkraftanlagen gebe es Regelungen, die einen Abstand zu Besiedlungen von tausend Metern vorschreiben. Ein großer Teil der Steinhäuser lebe aber deutlich näher zur lauten A44, argumentieren die Grünen.

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