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Geld fällt in eine Hand
Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Die Täter haben es wieder vorrangig auf Senioren abgesehen.
NR-Land

Falsche Polizisten fragen wieder verstärkt nach Wertsachen oder warnen vor Dieben

Freitag, 20. November 2020 von NR Redaktion

Beim Geld hört der Spaß auf. Das bekannte Sprichwort ist in Bezug auf Telefonbetrüger absolut ernst zu nehmen: Wenn es am Telefon um Geld geht, hört der Spaß tatsächlich auf. Täglich nutzen Kriminelle das Telefon, um mit Hilfe verschiedenster Maschen Geld zu erbeuten.

Oft sind Seniorinnen und Senioren ihre Opfer. Am Donnerstagtag gab es beispielsweise wieder zahlreiche Anrufe falscher Polizisten, die nach Wertsachen im Haus fragten und den Angerufenen Angst vor Einbrechern machten.

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Dazu kamen vereinzelt Telefonate von falschen Enkelinnen und Enkeln, die angeblich in schlimme Verkehrsunfälle verwickelt waren und dringend Geld brauchten. Nicht nur ältere Menschen, sondern jeder PC-Nutzer steht im Fokus von falschen Microsoft-Mitarbeitern, die sich mit Hilfe des Opfers in die Geräte „hacken“ und telefonisch Geld oder Geldgutscheine erbeuten wollen.

Dann sind da noch horrende fernmündliche Gewinnversprechen, die den Opfern aber Geld oder Geldgutscheine und Nerven kosten können. Auch deswegen gehen regelmäßig Anzeigen bei der Polizei ein. Immer wieder gelingt es den Tätern tatsächlich Beute zu machen, denn sie sind hartnäckig, dreist und leider oft überzeugend.

Deswegen rät die Polizei zur Vorsicht, wenn am Telefon Geld gefordert wird. „Egal von wem – denn Sie wissen nicht, wer am anderen Ende der Leitung spricht. Enkel oder andere Verwandte oder auch die Polizei können und sollten Sie unbedingt über Ihnen bekannte Telefonnummern zurück rufen. Übergeben Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen. Niemals!“, rät die Polizei.

Aus angeblichen Glück wird sonst schnell ganz großes Pech. Hier sollte sich jeder die Frage stellen: An welchem Gewinnspiel habe ich wann teilgenommen – habe ich überhaupt an einem Glücksspiel teilgenommen?

Wichtig: Gehen Sie niemals in irgendeine Vorleistung. Lassen sie sich niemals auf eine telefonische Fernwartung ihres Computers ein – erst recht nicht, wenn sich ein „Microsoft-Mitarbeiter“ meldet und schon mal lange nicht, wenn der Anruf auf Englisch erfolgt – so die Tipps der Polizei.

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