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Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1970-041-46 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0
Die orthodoxe Synagoge Ohel Jakob in der Münchner Herzog-Rudolf-Straße nach dem Brandanschlag am 9. November 1938.
Salzkotten

Als in Salzkotten die Synagoge brannte und jüdische Bürger bedroht wurden

Sonntag, 7. November 2021 von NR Redaktion

Die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 ist auch an Salzkotten nicht spurlos vorbeigegangen: Die Synagoge wurde verbrannt und jüdische Mitbürger von den Nationalsozialisten bedroht.

Mit Blick auf dieses denkwürdige Datum bietet der Heimatverein Salzkotten an diesem Sonntag (7. November) anlässlich des Martinimarktes eine Führung unter Leitung von Reinhard Kamp an. Thema: „Auf Spurensuche jüdischen Lebens“. Beginn ist um 11 Uhr am Heimathaus in der Klingelstraße 6.

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Wer sich zusätzlich über die Einzelschicksale der jüdischen Mitbürger informieren möchte, erhält über die APP „Stolpersteine Guide 2.0“ detaillierte Informationen, die von dem Verein Judentum in Salzkotten erstellt wurden. Die App kann kostenlos für iOS und Android heruntergeladen werden.

Eine Reise in eine ganz andere Vergangenheit kann man ebenfalls am Martini-Sonntag machen. Dann öffnet das Salzmuseum in der Klingelstraße 6 von 14 bis 17 Uhr seine Türen. Hier geht es um die lange Tradition der Salzgewinnung und -verarbeitung.
www.salzmuseum-salzkotten.de

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