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Foto: Franz Purucker (Archiv)
Freuen sich wieder auf die Betreuung: Die Kindertagespflege der Tagesmütter Annette Hagel (links) und Elke Hammerschmidt in Büren-Brenken, mit den Kindern Mia (2), Anni (2), Matthis (2) und Leo (2).
NR-Land

Alle Kinder können ab Montag wieder in die Kita, aber es gibt weiter Einschränkungen

Dienstag, 16. Februar 2021 von Franz Purucker

Gute Nachrichten für viele Eltern, die ihr Kind trotz Arbeit und Home Schooling zu Hause betreut haben. Ab Montag sind, so Familienminister Dr. Joachim Stamp in seinem Brief an die Eltern „alle Kinder wieder in die Kindertagesbetreuung eingeladen“. Aber es gibt weiterhin Einschränkungen.

Bis mindestens 8. März bleiben die Kitas in einem sogenannten „eingeschränkten Regelbetrieb“ geöffnet. Konkret bedeutet dies, dass der Betreuungsumfang um zehn Stunden gekürzt wird. Das heißt: Eltern mit 45-Stunden-Platz können ihr Kind 35 Stunden in die Betreuung geben, Eltern mit 35-Stunden-Platz für 25 Stunden.

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Wie lange diese Phase anhält, entscheiden letztlich die Kitas-Träger selbst. Das Land schreibt dies bis zum 7. März vor, ab 8. März kann wieder der volle Stundenumfang angeboten werden. Die Träger können diesen aber auch weiterhin um bis zu 10 Stunden einschränken.

Um eventuelle Infektionsherde schnell eindämmen zu können, soll es zunächst bei einer strikten Gruppentrennung bleiben. Die insbesondere im Früh- und Spätdienst übliche Zusammenlegung von Gruppen soll verhindert werden.

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Einen richtigen Regelbetrieb mit grantieren vollem Betreuungsumfang und der Möglichkeit der Gruppenmischung soll es erst geben wenn entweder ausreichend zertifizierte Selbsttests vorhanden sind oder die Impfungen der Beschäftigten vollzogen sind oder das Infektionsgeschehen nur noch gering ist.

Tritt regional erneut ein größerer Corona-Ausbruch auf, sieht die NRW-Regelung eine „Corona-Notbremse“ vor. Das heißt: Es kommt dann erneut zu Betreungsverboten und einer Notbetreuung von Personen die systemrelevanten Bereichen des öffentlichen Lebens arbeiten.

Bis zum Ende dieser Woche – also bis 19. Februar – sind die Kitas zwar geöffnet, jedoch gibt es den Appell von Familienminister Dr. Joachim Stamp auf einen Besuch der Kita zu verzichten. Betroffene Eltern können in dieser Zeit einen 90-prozentigen Lohnausfall von der Krankenkasse beantragen, wie dieser bei erkrankten Kindern, die zu Hause betreut werden müssen, bereits üblich ist.

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