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Blick in ein Becken mit Schmutzwasser
Foto: Pixabay
NR-Land

Abwasser macht großen Teil des Wasserpreises aus

Sonntag, 4. November 2018 von Franz Purucker

Neben der Gebühr fürs Frischwasser erscheint auf der Abrechnung auch der Preis fürs Schmutzwassers – die sogenannte Abwassergebühr. Aus beiden ergibt sich die Gesamtgebühr.


Die Abwassergebühr ist in den meisten Fällen doppelt so hoch, wie die fürs Frischwasser. „Die Verarbeitung und der Betrieb der Kläranlagen sind deutlich teurer und kostenaufwendiger“, erklärt Ludwig Bewermeier vom Wasserwerk Salzkotten.

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Grafik mit den Wassergebühren im Vergleich
Die Gebühren für Frisch- und Schmutzwasser in Geseke, Bad Wünnenberg, Büren, Delbrück und Salzkotten im Vergleich.


Insgesamt ist das Wasser in Geseke am teuersten, wobei die Abwassergebühr im Vergleich zum Vorjahr bereits leicht von 3,31 Euro auf 3,28 Euro gesunken ist. Bei der reinen Betrachtung der Abwassergebühren wäre Bad Wünnenberg die teuerste Gemeinde, obwohl das Frischwasser dort mit 1,038 sehr günstig ist.


Auch Delbrück und Salzkotten haben den Wasserpreis im Vergleich zu 2017 leicht gesenkt. In Delbrück wurde das Abwasser 18 Cent günstiger, in Salzkotten 20 Cent.

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Relevant ist die Unterscheidung bei gesonderten Wasserzählern im Garten. Dort wird nur der Frischwasserpreis abgerechnet, was insbesondere an heißen Sommertagen nicht zum Sparen von Wasser motiviert und in Delbrück für Probleme sorgte (siehe oben).(puru)

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