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Foto: Liebfrauengymnasium
Die Mitglieder der Sanitäts-AG (v.l.) Tristan Bökenföhr, Maike Fraune und Lukas Gosmann freuen sich gemeinsam mit Nicola Bernard (l.) und dem stellv. Schulleiter Burkhard Hellwig (r.) über die erfolgreiche Aktion. Foto: LFG
Büren

61 Bürener Schüler ließen sich für die DKMS typisieren

Sonntag, 15. November 2020 von NR Redaktion

„Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein.“ Diesen Slogan der DKMS (Deutsche Knochenmark-Spenderdatei) setzten jetzt 61 Schüler des Bürener Liebfrauengymnasiums in die Tat um.

Bevor es zur Typisierung ging, waren alle Jugendlichen eingehend über Blutkrebs und eine Stammzellspende informiert worden. Bedingt durch Corona, konnte zwar kein DKMS-Mitarbeiter direkt vor Ort sein, aber Nicole Bernard informierte, als Initiatorin der Aktion die jungen Leute mit umfangreichem Video- und Präsentationsmaterial.

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Alle Schüler, die mindestens 17 Jahre alt sein müssen, erhielten ein Registrierungsset mit den notwendigen Unterlagen und Teststäbchen. Die Gewebeproben wurden als Abstrich der Wangenschleimhaut zuhause von ihnen selbst entnommen und sind nun unterwegs zur DKMS.

Jetzt heißt es abwarten, ob sich ein passender Empfänger findet. Das kann Monate oder Jahre dauern – und auch dann folgen zunächst weitere Untersuchungen, die die Kompatibilität von Spender und Empfänger sicherstellen. Erst nach weiteren Untersuchungen und nur mit der bestätigten persönlichen Bereitschaft kann es im letzten Schritt tatsächlich zur Stammzellenspende kommen.

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