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Drei Stunden dauerte die Bergung dieses Sattelzugs, der sich bei Paderborn- Benhausen festgefahren hatte. Foto: Polizei Paderborn
Foto: Polizei Paderborn
Drei Stunden dauerte die Bergung dieses Sattelzugs, der sich bei Paderborn- Benhausen festgefahren hatte.
NR-Land

36-Tonner steckt drei Stunden fest – Lage entspannt sich: Diese Strecken sind noch gesperrt

Dienstag, 9. Februar 2021 von Polizei Paderborn / Franz Purucker

Im Kreis Paderborn blieb die Verkehrslage am Dienstagmorgen trotz teilweise glatter Straße ruhig, resümierte nun die Polizei. Insgesamt wurden sieben Verkehrsunfälle aufgenommen. Dabei spielte Straßenglätte nur einmal eine Rolle.

Um 8.40 Uhr prallte ein Audi-S6-Fahrer auf der B1 zwischen Paderborn-Wewer und Salzkotten gegen die Leitplanken. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von 5.500 Euro.

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Gegen 8.30 Uhr fuhr sich ein Lkw-Fahrer auf der Bad Lippspringer Straße bei Paderborn-Benhausen im Graben fest, den er aufgrund der Schneemassen nicht gesehen hatte. Die Bergung des 36-Tonnen-Sattelzugs dauerte gut drei Stunden.

In der Paderborner Südstadt blieben mehrere Autos liegen. Eine junge Autofahrerin, die mit ihren zwei kleinen Kindern unterwegs in einer Schneewehe stecken geblieben war, rief die Polizei.

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Ein Bezirksbeamter der Paderborner Polizeiwache eilte zur Hilfe und schaufelte das Auto mit weiteren Helfern wieder frei. Gemeinsam gelang es, den Wagen aus dem Schnee zu schieben. An den Steigungen des Liboribergs zur Kasselertor-Brücke kam es im Berufsverkehr zu Behinderungen, weil sich Autos, Lastwagen oder Busse quer stellten. Der Winterdienst sorgte hier für Abhilfe.

Während im Bereich von Bad Wünnenberg mehrere Strecken wieder frei sind (siehe unseren Artikel hier), sind die L763 zwischen Lichtenau-Kleinenberg und Willebadessen sowie der Bereich Stöckerbusch bei Büren weiterhin komplett gesperrt.

Dramatisch Szenen spielen sich unterdessen an der A2 bei Bielefeld ab, wo mehrere LKWs die Fahrbahn blockieren. Die Polizei rät dringend davon ab, die A2 zu benutzen. Tausende Autofahrer mussten bei klirrender Kälte die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen und wurden von Rettungskräften mit Decken und belegten Brötchen versorgt.

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