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NR-Land

27 neue Corona-Fälle und Inzidenz knapp über der wichtigen 35er-Schwelle

Freitag, 4. Juni 2021 von NR Redaktion

27 neue Corona-Fälle sind laut Lagebericht des Kreises Paderborn am Freitag, 4. Juni, dazu gekommen. In Borchen musste die Gesamtzahl der bestätigten Fälle um eins nach unten korrigiert werden, da der PoC-Antigenschnell positiv war, der sich anschließende negative PCR-Test jedoch negativ ausgefallen ist.

Die Zahl der Neuinfektionen beträgt deshalb 28. Die Zahl der aktiven Fälle geht jedoch zurück, da 50 weitere Corona-Erkrankte eine akute Infektion überstanden haben und als genesen gelten: Aktuell sind 325 Menschen im Kreis Paderborn mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert (aktive Fälle). 1.036 befinden sich in Quarantäne. 40 Corona-Patienten befinden sich im Krankenhaus, von denen 21 intensivmedizinisch behandelt werden müssen.

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Das Landeszentrum Gesundheit NRW und das Robert Koch-Institut weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 36,7 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche, umgerechnet auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Bleibt die Inzidenz an mindestens fünf Tagen unter 35 kommen weitere Lockerungen dazu, da der Kreis dann unter die Inzidenzstufe 1 fällt. Dann entfällt beispielsweise die Testpflicht im Freibad, wie es bereits in Geseke (Kreis Soest) der Fall ist.

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Die Zahl der aufsummierten und laborbestätigten Coronavirus-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beträgt 10.416, Stand 04.06.2021, 11:00 Uhr. Die aufsummierte Zahl der Corona-Erkrankten, die eine akute Infektion überstanden haben und als genesen gelten, beträgt 9.934. Unverändert 157 Menschen sind in Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion verstorben.

Aktuelle Infektionslage in der Region

48 Prozent der Menschen im Kreis einmal geimpft

Im Kreis Paderborn haben 147.728 Menschen (47,99 Prozent der Bevölkerung des Kreises Paderborn) ihre Erstimpfung, 71.916 (23,36 Prozent) ihre Folgeimpfung erhalten. Vollständig geimpft sind 74.661, was einem Anteil von 24,3 Prozent der Gesamtbevölkerung im Kreis Paderborn entspricht.

45,58 Prozent der Impfungen erfolgten im Impfzentrum des Kreises Paderborn in der Sälzerhalle in Salzkotten, 32,71 Prozent in den Arztpraxen, 10,24 Prozent durch mobile Teams und 11,47 Prozent in den Krankenhäusern. Die Impfungen in der Impfstelle im MZG Bad Lippspringe sind bei den Krankenhäusern eingerechnet.

Bei den Erstimpfungen steigt die Zahl aktuell kaum noch. Der Grund dafür ist der Impfstoffmangel: Das Land Nordrhein-Westfalen ist für die Impfzentren zuständig und stellt diesen fortlaufend Impfdosen zur Verfügung. Der Bund beschafft den Impfstoff. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat am 2. Juni mitgeteilt, dass die Lagerreserven von Impfstoff nahezu vollständig aufgelöst sind.

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Seit 3. Juni: Keine Erstimpfungen mehr im Impfzentrum

In den Impfzentren des Landes NRW, und somit auch im Impfzentrum des Kreises Paderborn in Salzkotten, sind mit Erlass des MAGS vom 3. Juni Erstimpfungen ab sofort ausgesetzt. Bis mindestens Mitte Juni können somit keine Termine für Erstimpfungen über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden. Neue Impftermine können erst dann wieder frei geschaltet werden, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Das MAGS hat angekündigt, frühzeitig zu kommunizieren, sobald wieder neue Terminfenster angeboten werden können. Der noch vorhandene Impfstoff wird auch im Impfzentrum des Kreises Paderborn für die Zweitimpfungen genutzt.

Ab Montag, 7. Juni, sind alle zur Verfügung stehenden Impfstoffe frei gegeben. Die Impfpriorisierung ist dann aufgehoben. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) teilt in einer Pressemitteilung vom 4. Juni mit, dass der Impfstoff weiterhin stark rationiert werde und und der Impfstoff weiterhin so knapp sei, dass auch die Aufhebung der Priorisierung nicht zu sofortiger Impfung führe. Auch die Arztpraxen sind vom Impfstoffmangel betroffen. Der Vorstand der KVWL weist darauf hin, dass in den Praxen weiterhin individuelle medizinische Kriterien im Vordergrund stehen müssen.

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